Musikvideos immer, aber bloß keine Faxformulare!
Mario Gorniok-Lindenstruth ist neuer Referent für Motion Design

Foto: Kristian Barthen

Für die Twitterfreunde: Was sind deine drei unverzichtbaren Bestandteile eines gelungenen Clips?
Eine gute Story, eine gelungene Überraschung und eine wichtige Erkenntnis am Ende

Womit kann man einen Motion Designer in den Wahnsinn treiben?
Zu wenig Rechenpower

Welches sind Deine drei besten Lieblingsclips aller Zeiten?
Ich bin mit Musikfernsehen und Musikvideos groß geworden und mein erstes richtiges Motion Design Projekt war ebenfalls ein Musikvideo. Dafür bin ich also schwer zu begeistern. Das Genre schafft für mich einen optimalen Brückenschlag zwischen Kunst und Kommerz. Hier drei meiner Lieblingsclips:
Röyksopp – Remind me (by Ludovic Houplan & Hervé de Crécy)
Chemical Brothers – Star Guitar (by Michel Gondry)
Hermanos Inglesos – Wanderland (by Krystof Luyckx)

Was macht einen guten Motion Designer aus?
Ein gutes Gefühl für Gestaltung & Animation, Detailliebe und Offenheit für neue Techniken

Ein Traumprojekt, das Dir bislang noch keiner finanzieren wollte.
Musikvideos, Musikvideos, Musikvideos

Gibt es eigentlich irgendetwas, das Motion Designer nicht können?
Ein Faxformular gestalten (da müssten wir erstmal wieder die DIN Norm raussuchen)


Mario Gorniok-Lindenstruth, Referent für Motion Design im BDG

Studierter Dipl. Des. in Kommunikationsdesign, und gerade im Abschluss seines zweiten, postgradualem Masterstudiums (Leadership in Digitaler Kommunikation) an der UdK Berlin. Agenturerfahrung als Art Director in der Digital- und Werbebranche, seit über 3 Jahren selbstständiger Motion Designer. Vielfältig interessiert an Gestaltung, Bewegtbild und analogem, sowie digitalem Leben. Seit einigen Jahren Lehrbeauftragter für Motion Graphic Design an verschiedenen Hochschulen, und seit kurzem auch als freier Coach in diesem Bereich. Nicht zuletzt auch Familienvater und Ehemann.

Mario Gorniok-Lindenstruth»Ich freue mich, zusammen mit dem BDG, das Thema Motion Design einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich machen zu können. Aber auch unter Designer-Kollegen die Relevanz einer Organisierung, wie der BDG Mitgliedschaft, zu kultivieren.«
Foto: Kristian Barthen

 

 


 

Unternehmenstypen im Kommunikationsdesign
Vortrag von Jakob Maser in Düsseldorf

innenansicht

Für viele Auftraggeber gleicht die Zusammenarbeit mit Kreativen oft einer Expedition ins Ungewisse. Konfrontiert mit merkwürdigen Verhaltensweisen und unerwarteten Kommunikationsschwierigkeiten sind Missverständnisse programmiert.

Der Vortrag Unternehmenstypen im Kommunikationsdesign – Das Bestiarium bietet auf unterhaltsame Art Hilfe zur Selbsthilfe, indem er die unterschiedlichen Designer-Spezies plastisch und humorvoll beschreibt. So können Designer ihr eigenes Verhalten gegenüber Auftraggebern reflektieren und nachhaltig verbessern.

Gemeinsam mit dem designertreff düsseldorf laden wir herzlich ein, sich mit uns auf eine Entdeckungsreise in den Dschungel der Designer zu begeben. Expeditionsleiter ist der BDG-Designer Jakob Maser, der sich als Berater bei der Agentur Heithoff & Companie auf die Vermittlung zwischen Auftraggeber und Team konzentriert.

Der Vortrag findet am 21.04.2015 im sogenannten Schulhaus der Werbeagentur GREY statt, das sich auf der Rückseite des Hauptgebäudes auf dem Platz der Ideen in Düsseldorf befindet. Einlass ist um ca. 19.00 Uhr. Der Vortrag beginnt um ca. 19.30 Uhr.

Bitte melden Sie ausschließlich über diesen Link an: http://bit.ly/anmeldung_vortrag_april2015

Da nur max. 70 Plätze zur Verfügung stehen, gilt bei der Anmeldung “First come, first served”. Anmeldeschluss ist der 20.04.2015.

Weitere Informationen zum designertreff düsseldorf finden Sie unter http://www.designertreff.net/

Infos zum Bestarium: http://bdg-designer.de/wissen/publikationen/das-bestiarium-unternehmenstypen-im-kommunikationsdesign/

Ratingagenturen beziehen Schriftwahl in Kriterienkatalog ein

(FILES) - Photo shows Standard & Poor's

Was Designer seit Jahren formulieren, findet nun endlich auch Einzug in die Finanzwelt. Die Ratingagentur Standard & Poor’s mit Sitz in New York hat laut Börsenkreisen die internen Kriterienkataloge zur Bewertung von Unternehmen und Staaten überarbeitet. Da der Erfolg von Unternehmen und Staaten laut S&P auffällig oft mit der Qualität der verwendeten Schriften korreliert, werde man ab dem 1.5.2015 sukzessive die typografische Qualität der Kommunikation bewerten, kategorisieren und in die Gesamtbewertung mit einbeziehen lassen. Man geht davon aus, dass bis 2017 alle Kataloge aktualisiert sein werden.

Der deutsche Schriftgestalter Erik Spiekermann wurde neben 15 anderen internationalen Experten in das sogenannte Type-Gremium (TG) berufen, dass sich fortan einmal im Quartal zur Bewertung zusammen setzen wird. Spiekermann hat sich bereits dafür stark machen können, dass alle Unternehmen, die die Schriftart Arial als Hausschrift im Einsatz haben, um eine ganze Note herabgestuft werden können, also z.B. von AAA auf AA+. Der Kongress reagierte offen, sieht aber kein allzu großes Potenzial in dieser Aktion. Dennoch verweisen die Gesetze der USA weiterhin auf die Arbeit der Ratingagenturen.

 

Schick deine Freunde zur CXI_15

cxi_aula

Bereits zum siebten Mal treffen sich dieses Jahr Experten aus Unternehmen und Agenturen zur größten deutschsprachigen Corporate-Identity-Konferenz CXI. Die Veranstaltung findet am 10. Juni 2015 in der Stadthalle Bielefeld statt und richtet sich an Profis wie Studenten aus Gestaltung und Marketing.

Denn Agenturen und Unternehmen präsentieren auf der CXI_15 gemeinsam ihr jeweiliges Projekt. Dadurch ergeben sich direkte Einblicke in Arbeitsabläufe. Was macht den Er­folg ei­nes CI-​​Projektes aus? Wel­ches sind die Kri­te­rien auf Auf­trag­ge­ber– und Agen­tur­seite? Und wie lässt sich solch ein kom­ple­xer Pro­zess er­folg­reich durch­set­zen?

Das Programm mit den Teilnehmer-Paaren findet ihr hier.

Wir verlosen nach dem Motto „#Wissen fürs #Netzwerk“ zwei Profi-Tickets unter allen, die uns einen Kommentar hinterlassen. Der Clou dabei ist, dass ihr nicht euch selbst ins Rennen schickt, sondern uns schreibt, welchem Kollegen, welcher Kollegin ihr das Ticket gönnt – vorausgesetzt er oder sie will zur Konferenz und ist mit der Nominierung einverstanden. Natürlich dürft ihr auch mehrere Freunde mit eurem Kommentar in den Lostopf befördern.

Die beiden Karten werden am 14. April 2015 unter allen genannten Namen verlost. Wir werden den jeweiligen Gönner per Email informieren, so dass er den Kontakt zu „seinem“ Gewinner herstellen kann.

Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen. Viel Glück!


GEWONNEN haben Marcel Brüning und Janina Lermer. Herzlichen Glückwunsch!

 

 

 

The Times They Are a-Changin’ – again

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The Times, They Are a-Changin’ – again.
Kommunikationsdesign ist ein Beruf im Wandel. Technologische und gesellschaftliche Entwicklungen verändern fortlaufend die Medien und Werkzeuge mit denen wir kommunizieren. Und damit verändert sich ebenfalls das Berufsbild derjenigen, die sich mit der Gestaltung von Kommunikation professionell befassen.

Paul Watzlawicks Axiom „Man kann nicht nicht kommunizieren“ ließe sich heute ebenso gut als „Man kann nicht nicht designen“ formulieren. Alle kommunizieren medial – und sind somit ein Stück weit auch Kommunikationsdesigner. Welche Rolle kann Kommunikationsdesign als Beruf in dieser Zeit spielen?

Prof. Dr. Gesche Joost, Internetbotschafterin für Deutschland, und BDG-Designer Prof. Dr. h.c. Erik Spiekermann diskutieren, welche Anforderungen und Qualifikationen heute benötigt werden, und was noch alles auf uns zukommt.

Den passenden Rahmen bietet das orangelab, der heute als Ausstellungs- und Veranstaltungsraum genutzte ehemalige Serverraum der IBM.

Moderiert von BDG-Designer Boris Kochan, KOCHAN & PARTNER, München.

Mittwoch, 15. April 2015, 16:30 Uhr
orangelab, Ernst-Reuter-Platz 2, 10587 Berlin

Eintritt 12,00 Euro | Studierende 5,00 Euro | BDG-Designer kostenlos
Tickets gibt es hier über xing.