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Designer können das …

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von Christian Büning

Die FDP hat ihre Farbe nicht aus dem Inhalt heraus gewählt hat, wie etwa die Grünen oder die roten Sozialisten. Sie hat die Farbe für ihre politische Heimat nach rein funktionalen Gesichtspunkten gewählt und schlicht eine Farbe genommen, die noch frei war. Diese Tatsache klingt immer mit, wenn ich das Logo der FDP sehe und erinnert mich daran, wie mächtig Gestaltung sein kann.

Die visuelle Identität einer Partei sind die Kronjuwelen. Sie ist die Verbindung mit der Geschichte und symbolisiert Verlässlichkeit und Wiedererkennung. Diese Kronjuwelen fasst man nur an, wenn man nicht mehr anders kann oder unbedingt will. Jetzt hat sich die FDP von der Berliner Agentur Heimat ein Update ihrer visuellen Identität entwickeln lassen und selten hat die renommierte Presse so ausführlich über die Wirkung von Farben und die Bedeutung von Logos gesprochen. Farbpsychologen wurden zu Rate gezogen, um die Farbwahl der Designer zu analysieren. Das neue Magenta soll mit Inhalt aufgeladen werden und nun in der FDP-Lesart die Farbe des Aufbruchs und gleichzeitig ein Kniefall vor der Geschichte der Partei sein. Die Agentur Heimat greift sogar noch höher, indem sie dem Magenta die Funktion zuschreibt, das Menschliche der Partei zur Geltung zu bringen. Ich wage zu bezweifeln, dass man diese Inhalte über die Monate mit dem Logo verknüpfen wird. Sie dienen wohl eher dazu, den Griff an die Kronjuwelen zu rechtfertigen und sich gegen den Vorwurf der Beliebigkeit zu wappnen.

Immer wenn ich solche Präsentationsprosa lese, muss ich leise schmunzeln. Ich stelle nicht in Frage, dass die Zielsetzung für die Designer war, die Partei sympathischer und menschlicher zu kennzeichnen. … weiterlesen

Erhebung abgeschlossen – Herzlichen Dank

BDG Report Rekordteilnahme

Die Erhebung für unseren Report ist abgeschlossen und die 4.288 ausgefüllten Fragebögen gehen nun in die Auswertung. Wir bedanken uns ganz herzlich bei den Designerinnen und Designern, die durch ihre Teilnahme einen präzisen Blick auf die Branche ermöglichen. Mit einer fundierten Vermessung der Branche können wir unsere Forderungen gut untermauern und die Interessen der Kommunikationsdesigner besser vertreten.

Im ersten Quartal 2015 werden wir die Ergebnisse veröffentlichen.

Lösungen statt Logos – die Süddeutsche Zeitung zur Arbeitssituation von Kommunikationsdesignern

header BDG Süddeutsche Büning

Der Beruf der Designer verändert sich rapide – nicht zum ersten Mal. Der BDG hat in fast 100 Jahren Geschichte schon einige rasante Änderungen mit erlebt und setzt sich auch jetzt als Stimme der Branche für die Interessen der Kommunikationsdesigner ein. Die Süddeutsche Zeitung veröffentlichte am Samstag, dem 8.11.2014 einen Artikel über die veränderte Rolle der Gestalter, den wir hier für begrenzte Zeit zeigen dürfen. BDG Präsident Christian Büning beantwortet in diesem Artikel die Frage, ob der Beruf des Designers erstmals seit Beginn der Digitalisierung statt einer Generalisierung nun wieder eine Spezialisierung erfährt.

Dank der demokratisierten Technik können Designer eine Vielzahl von Leistungen anbieten, die bisher von mehreren Einzelgewerken geliefert wurden (z.B. Satz, Bildretusche, Datenerstellung). Diese Entwicklung zu Generalisten der Produktion kehrt sich nun langsam wieder um, da die einzelnen Gewerke wie z.B. Druckvorstufe, Programmierung, Fotografie, Social Media immer komplexer geworden sind. Ein einzelner Designer ist meist in einem der Gewerke gut, kann aber selten alle Gewerke professionell bedienen. Die Designer reagieren darauf mit einer Fokussierung auf Ihre Kernkompetenzen: Kommunikation konzipieren und entwerfen.

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Durch einen Klick auf das Bild kommen Sie zu einer größeren Darstellung. Der Artikel wurde uns von der Süddeutsche Zeitung zur Veröffentlichung auf unserer Website bis zum 28.2.2015 zur Verfügung gestellt, wofür wir uns an dieser Stelle noch einmal herzlich bedanken.

 

Update: Online-Umfrage gestartet: Geldsegen oder Geldsorgen – was haben Designer von ihrer Arbeit?

BDG Report

Gesicherte Existenz oder gerade mal wieder so über die Runden gekommen? Design wird als bedeutender Wirtschaftsfaktor gefeiert, Gestaltung gilt als überaus attraktives Berufsfeld. Aber wie lebt es sich als Designer? Das Klischee malt glanzvolle Altbau-Residenzen wie prekäres Lebenskünstlertum mit dem Laptop im Café. Seriöse Zahlen, die ein realistisches Bild vermitteln, sind Mangelware. Änderungen auf politischer oder gesellschaftlicher Ebene sind jedoch nur auf Basis seriöser Zahlen zu erzielen.

Der BDG Berufsverband der Deutschen Kommunikationsdesigner will wissen, wie Designer leben und arbeiten. Wir wollen wissen, wie viel Geld Sie bekommen und wie Sie damit zurecht kommen. Uns interessiert, ob das Geld zur Familienplanung reicht und ob Sie sich fair behandelt fühlen. Bereits zum vierten Mal startet der Verband seine Online-Umfrage zu Honoraren und Gehältern im Design.

Erstmalig sind neben den Kommunikationsdesignern auch alle Industrie- und Produktdesigner herzlich zur Teilnahme eingeladen. Ebenso freuen wir uns auf die Antworten der österreichischen Kolleginnen und Kollegen. Sowohl der VDID Verband Deutscher Industrie Designer wie der österreichische Designverband designaustria sind Kooperationspartner beim diesjährigen Honorar- & Gehaltsreport. … weiterlesen