Unternehmenstypen im Kommunikationsdesign
Vortrag von Jakob Maser in Düsseldorf

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Für viele Auftraggeber gleicht die Zusammenarbeit mit Kreativen oft einer Expedition ins Ungewisse. Konfrontiert mit merkwürdigen Verhaltensweisen und unerwarteten Kommunikationsschwierigkeiten sind Missverständnisse programmiert.

Der Vortrag Unternehmenstypen im Kommunikationsdesign – Das Bestiarium bietet auf unterhaltsame Art Hilfe zur Selbsthilfe, indem er die unterschiedlichen Designer-Spezies plastisch und humorvoll beschreibt. So können Designer ihr eigenes Verhalten gegenüber Auftraggebern reflektieren und nachhaltig verbessern.

Gemeinsam mit dem designertreff düsseldorf laden wir herzlich ein, sich mit uns auf eine Entdeckungsreise in den Dschungel der Designer zu begeben. Expeditionsleiter ist der BDG-Designer Jakob Maser, der sich als Berater bei der Agentur Heithoff & Companie auf die Vermittlung zwischen Auftraggeber und Team konzentriert.

Der Vortrag findet am 21.04.2015 im sogenannten Schulhaus der Werbeagentur GREY statt, das sich auf der Rückseite des Hauptgebäudes auf dem Platz der Ideen in Düsseldorf befindet. Einlass ist um ca. 19.00 Uhr. Der Vortrag beginnt um ca. 19.30 Uhr.

Bitte melden Sie ausschließlich über diesen Link an: http://bit.ly/anmeldung_vortrag_april2015

Da nur max. 70 Plätze zur Verfügung stehen, gilt bei der Anmeldung “First come, first served”. Anmeldeschluss ist der 20.04.2015.

Weitere Informationen zum designertreff düsseldorf finden Sie unter http://www.designertreff.net/

Infos zum Bestarium: http://bdg-designer.de/wissen/publikationen/das-bestiarium-unternehmenstypen-im-kommunikationsdesign/

Ratingagenturen beziehen Schriftwahl in Kriterienkatalog ein

(FILES) - Photo shows Standard & Poor's

Was Designer seit Jahren formulieren, findet nun endlich auch Einzug in die Finanzwelt. Die Ratingagentur Standard & Poor’s mit Sitz in New York hat laut Börsenkreisen die internen Kriterienkataloge zur Bewertung von Unternehmen und Staaten überarbeitet. Da der Erfolg von Unternehmen und Staaten laut S&P auffällig oft mit der Qualität der verwendeten Schriften korreliert, werde man ab dem 1.5.2015 sukzessive die typografische Qualität der Kommunikation bewerten, kategorisieren und in die Gesamtbewertung mit einbeziehen lassen. Man geht davon aus, dass bis 2017 alle Kataloge aktualisiert sein werden.

Der deutsche Schriftgestalter Erik Spiekermann wurde neben 15 anderen internationalen Experten in das sogenannte Type-Gremium (TG) berufen, dass sich fortan einmal im Quartal zur Bewertung zusammen setzen wird. Spiekermann hat sich bereits dafür stark machen können, dass alle Unternehmen, die die Schriftart Arial als Hausschrift im Einsatz haben, um eine ganze Note herabgestuft werden können, also z.B. von AAA auf AA+. Der Kongress reagierte offen, sieht aber kein allzu großes Potenzial in dieser Aktion. Dennoch verweisen die Gesetze der USA weiterhin auf die Arbeit der Ratingagenturen.

 

Schick deine Freunde zur CXI_15

cxi_aula

Bereits zum siebten Mal treffen sich dieses Jahr Experten aus Unternehmen und Agenturen zur größten deutschsprachigen Corporate-Identity-Konferenz CXI. Die Veranstaltung findet am 10. Juni 2015 in der Stadthalle Bielefeld statt und richtet sich an Profis wie Studenten aus Gestaltung und Marketing.

Denn Agenturen und Unternehmen präsentieren auf der CXI_15 gemeinsam ihr jeweiliges Projekt. Dadurch ergeben sich direkte Einblicke in Arbeitsabläufe. Was macht den Er­folg ei­nes CI-​​Projektes aus? Wel­ches sind die Kri­te­rien auf Auf­trag­ge­ber– und Agen­tur­seite? Und wie lässt sich solch ein kom­ple­xer Pro­zess er­folg­reich durch­set­zen?

Das Programm mit den Teilnehmer-Paaren findet ihr hier.

Wir verlosen nach dem Motto „#Wissen fürs #Netzwerk“ zwei Profi-Tickets unter allen, die uns einen Kommentar hinterlassen. Der Clou dabei ist, dass ihr nicht euch selbst ins Rennen schickt, sondern uns schreibt, welchem Kollegen, welcher Kollegin ihr das Ticket gönnt – vorausgesetzt er oder sie will zur Konferenz und ist mit der Nominierung einverstanden. Natürlich dürft ihr auch mehrere Freunde mit eurem Kommentar in den Lostopf befördern.

Die beiden Karten werden am 14. April 2015 unter allen genannten Namen verlost. Wir werden den jeweiligen Gönner per Email informieren, so dass er den Kontakt zu „seinem“ Gewinner herstellen kann.

Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen. Viel Glück!


GEWONNEN haben Marcel Brüning und Janina Lermer. Herzlichen Glückwunsch!

 

 

 

The Times They Are a-Changin’ – again

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The Times, They Are a-Changin’ – again.
Kommunikationsdesign ist ein Beruf im Wandel. Technologische und gesellschaftliche Entwicklungen verändern fortlaufend die Medien und Werkzeuge mit denen wir kommunizieren. Und damit verändert sich ebenfalls das Berufsbild derjenigen, die sich mit der Gestaltung von Kommunikation professionell befassen.

Paul Watzlawicks Axiom „Man kann nicht nicht kommunizieren“ ließe sich heute ebenso gut als „Man kann nicht nicht designen“ formulieren. Alle kommunizieren medial – und sind somit ein Stück weit auch Kommunikationsdesigner. Welche Rolle kann Kommunikationsdesign als Beruf in dieser Zeit spielen?

Prof. Dr. Gesche Joost, Internetbotschafterin für Deutschland, und BDG-Designer Prof. Dr. h.c. Erik Spiekermann diskutieren, welche Anforderungen und Qualifikationen heute benötigt werden, und was noch alles auf uns zukommt.

Den passenden Rahmen bietet das orangelab, der heute als Ausstellungs- und Veranstaltungsraum genutzte ehemalige Serverraum der IBM.

Moderiert von BDG-Designer Boris Kochan, KOCHAN & PARTNER, München.

Mittwoch, 15. April 2015, 16:30 Uhr
orangelab, Ernst-Reuter-Platz 2, 10587 Berlin

Eintritt 12,00 Euro | Studierende 5,00 Euro | BDG-Designer kostenlos
Tickets gibt es hier über xing.

Hier gestalten keine Profis –
im Chat mit dem Designdumper Brandsupply

Unter der Domain brandsupply.de bietet der deutsche Unternehmer Orlando Kreilemann von den Niederlanden aus einen Service an, bei dem Auftraggeber für schmales Geld ein Logo kaufen können. Der Anbieter lebt von den Provisionen, die bei jedem Auftrag fällig werden. Designer und kundige Designeinkäufer wissen natürlich, dass hier kein Design verkauft wird, sondern allenfalls Dekoration, aber darum geht es diesmal nicht.

brandsupply designdumper

Es geht um ein Geschäftsmodell, bei dem alle zu profitieren scheinen bis auf die Designer. Wir waren uns aber nicht sicher, ob das wirklich so ist. Daher haben wir uns in den brandsupply-chat geworfen und ganz offen unsere Fragen gestellt. Die Antworten sind erfrischend ehrlich.

Zur Info: Brandsupply zeigt auf seiner Seite ein paar Zahlen zu seinem Geschäft, auf die wir uns im Chat beziehen werden.

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Hier der vollständige Chat:

 

brandsupply-dialog design dumper