Bundesministerin Zypries plädiert für die Wiedereinführung eines Bundesdesignpreises

Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries hat sich heute beim „Wirtschaftspolitischen Dialog Design“ im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie dafür ausgesprochen, wieder einen überregionalen staatlichen Designpreis einzuführen. Der Deutsche Designtag war einer der Gesprächspartner dort. Für den BDG war Vize-Präsident Christian Büning vor Ort.

Brigitte Zypries: „Design ist für ein exportorientiertes Land wie Deutschland von großer wirtschaftlicher Bedeutung: Es treibt Innovationen voran und überwindet dabei Branchengrenzen. In Zeiten von Digitalisierung und Globalisierung sind es häufig auch die Ideen von Designern, die Produkte und Dienstleistungen besonders wettbewerbsfähig machen. Design „made in Germany“ und vor allem unsere vielen engagierten Nachwuchsdesigner erhalten aber nicht immer die entsprechende Aufmerksamkeit. Ein neuer Bundesdesignpreis könnte dies ändern: Er würde innovativem Design aus Deutschland mehr Beachtung verschaffen und die ausgezeichneten Unternehmen dabei unterstützen, ihre Produkte insbesondere im Ausland noch besser zu vermarkten.“

Der „Wirtschaftspolitische Dialog Design“ hat den Austausch mit der Designwirtschaft zu einer möglichen Neuauflage eines Bundesdesignpreises eröffnet. Im nächsten Schritt wird im Bundeswirtschaftsministerium nun ein Konzept hierzu erarbeitet. Darüber hinaus wurde die Bedeutung von Design für den Standort insgesamt sowie als Innovationstreiber für andere Wirtschaftsbranchen thematisiert.

Die Designwirtschaft ist eine der wichtigsten Branchen der Kultur- und Kreativwirtschaft. Ihr Umsatz steigt seit 2009 stetig an und lag 2015 bei gut 19 Milliarden Euro.

Foto: © BMWi/Susanne Eriksson

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