Pflichtangaben bei geschäftlichen E-Mails

Nicht jeder hat es mitbekommen, Abmahnungen können die Folge sein. Seit 22. Mai diesen Jahres gelten auch für Freiberufler und Gesellschaften bürgerlichen Rechts (GbR) veränderte Regelungen für geschäftliche E-Mails.

So müssen Freiberufler und Einzelunternehmer auf allen Geschäftsbriefen, und das gilt ausdrücklich seitdem auch für Mails, zusätzlich zum ausgeschriebenen Vor- und Zunamen eine ladungsfähige Anschrift angeben. Für Gesellschaften bürgerlichen Rechts gilt, dass von allen Gesellschaftern der Vor- und Zuname anzugeben ist.

Als Geschäftsbrief gilt der gesamte externe Schriftverkehr, unabhängig davon, ob dieser auf dem Papier oder in elektronischer Form erfolgt. Darunter fallen natürlich auch alle Angebote, Auftragsbestätigungen, Quittungen und Bestellscheine.

Für GmbHs gelten bereits seit Beginn des Jahres noch strengere Regeln für die Abfassung von geschäftlichen E-Mails. Hier sind der vollständige Firmenname, die Rechtsform und der Sitz der Gesellschaft, die Registernummer sowie das Registergericht, Geschäftsführer und Aufsichtsratsvorsitzende mit Vor- und Zunamen anzugeben.

Bei Verstoß gegen diese Regelungen drohen Bußgelder bis zu 5.000 € oder Abmahnungen wegen unlauterem Wettbewerb.