BDG Podium #2 und BDG Hauptversammlung in Weimar

BDG Podium #2
Nicht mehr und doch noch nicht – über Vergangenheit und Zukunft des Designberufs

Boris Kochan im Gespräch mit Julia Meer und Florian Pfeffer

Designer bewegen sich gekonnt zwischen vielen Disziplinen: Handwerk und Kunst, Technik und Wirtschaft und eine Prise Philosophie. Designer nutzen Fertigkeiten aus all diesen Bereichen, lassen sich aber keinem eindeutig zuordnen. Das macht den Beruf ausgesprochen vielfältig und anregend, aber auch schwer fassbar. Weitergehende Professionalisierung ist in einer solchen Branche eine echte Herausforderung.

Die Designhistorikerin Julia Meer zeichnet in einem Streifzug durch die Geschichte des Grafik-Designs nach, wie sich künstlerische Herkunft und wirtschaftliches Handeln auf die Entwicklung des Berufes ausgewirkt hat. Insbesondere geht sie in ihrem Vortrag der Frage nach, wie der Prozess einer Professionalisierung durch Ausbildung und Spezialisierung voran getrieben werden kann.

Im Anschluss spricht der BDG-Designer und Agenturinhaber Boris Kochan mit Julia Meer und dem Gestalter und Autoren Professor Florian Pfeffer über die veränderte Rolle des Gestalters in der Welt. Wo können sich Designer der Zukunft sinnvoll einbringen? Nicht zuletzt geht es um die Haltung der Designer – um die Haltung zu ihrer eigenen Zukunft.

Samstag, 7. November 2015, 17:00 Uhr
ehemalige Staatsbank, Steubenstraße 15, 99423 Weimar

Eintritt 12,00 Euro | Studierende 5,00 Euro | BDG-Designer kostenlos
Tickets gibt es über xing

Hülle oder Kern? Wo Designer tatsächlich arbeiten

Die Farben tauschen? Damit hatte keiner gerechnet bei der Bahn, als Kurt Weidemann nach der Wende seine Entwürfe präsentierte. Natürlich hat er noch einiges mehr gezeigt, aber typografische Details und Proportionen sind selten gut für markige Schlagzeilen und gehören zu den erwartbaren Egebnissen. Weidemann schlug aber zudem vor, im DB-Logo die weiße Schrift durch eine rote Schrift zu ersetzen und umgekehrt die Hintergrundfarbe entsprechend zu wechseln. Eine Überraschung!

Diese Überraschung kennen viele Designer aus ihrem Alltag, da oft erst bei der Präsentation von Designlösungen sichtbar wird, wofür der Designer überhaupt beauftragt werden sollte. Design ist der Weg, für ein Problem eine Lösung zu finden. Designer müssen daher zunächst das Problem analysieren, um dann die Designfrage – die Kernfrage – zu erkennen. Haben Sie diese gefunden, können Sie Entwürfe produzieren, um die Kernfrage zu beantworten. Die Überraschung der Auftraggeber ist Zeichen dafür, dass sie die Zuständigkeit für die Kernfrage nicht beim Designer gesehen und daher auch nicht mit einer Antwort gerechnet haben.

Kurt Weidemann war ein guter Designer und wie jeder gute Designer konnte er nicht anders, als sich auch für die Deutsche Bahn auf die Suche nach der Kernfrage zu machen. Die Auftraggeber dachten, sie brauchen ein neues Zeichen für die wieder vereinigte Bahn. Weidemann dachte tiefer und wollte eine Kennzeichnung schaffen, die im Bahnalltag gut integrierbar ist, die Wurzeln nicht vergisst und gut kommunizierbar ist. Er hat sich dafür die Kommunikationswege der Bahn angeschaut und dabei ist ihm aufgefallen, dass das alte Bahnlogo umständlich in mehreren Schritten lackiert werden musste: Erst wurde die Grundierung aufgetragen, dann eine rote Standfläche und schließlich die weiße Schrift. Durch den Tausch der Farben kann ein Arbeitsschritt eingespart werden – vorausgesetzt die Züge sind weiß. Diese Designlösung spart ein Drittel der Lackierkosten.

Design spart Geld?

Vermutlich gingen die Auftraggeber davon aus, dass der Designer ein isoliert stehendes Gewerk schafft, das der Auftraggeber anschließend selbst in einem separaten Vorgang in seine Zusammenhänge einfügt. Sie dachten, dass der Entwurf für sich steht und dann in einen dafür vorgesehenen Rahmen gebracht wird, so wie ein Aufkleber auf einen Apfel geklebt wird. Sie erwarteten, dass der Rahmen gefüllt wird und waren überrascht, dass der Entwurf über den Rahmen hinaus gedacht ist. Sie waren überrascht, dass es keine Arbeit an der Hülle ist, sondern tiefer geht – bis hin zu den internen Abläufen. Nicht Hülle, sondern Kern. Kernfragen und Kernantworten.

Designer kennen diesen Moment, wenn die Auftraggeber erkennen, dass sie gerade nicht an der Hülle sondern am Kern ihres Unternehmens arbeiten. Das ist für den Designer ein kniffliger Augenblick. Ist die Arbeit am Kern nicht gewollt, kann der Auftrag hier zu Ende sein. Nicht jedem Designer wird diese Tiefe zugetraut und nicht jeder Designer kann Kernfragen beantworten. Es gibt im Design zudem keine festen Regeln und wenn, dann nur, um diese mit Wonne und Comic Sans zu brechen. Es gibt nicht die eine richtige Lösung, sondern nur eine passende. Es ist nicht immer einfach, das zu bewerten.

Wer Design bewerten will, steht meist vor einem kleinen Dilemma. Die Arbeit am Kern ist nicht direkt sichtbar, die Ergebnisse an der Hülle jedoch sehr wohl. Bewerte ich die Arbeit am Kern, muss ich viel über das Unternehmen und dessen Ziele wissen. Erst vor diesem Hintergrund kann ich den Entwurf korrekt bewerten. Hier Kritik zu üben, braucht Fachkenntnis und Verben. Viel einfacher ist es, ausschließlich die an der Hülle sichtbaren Ergebnisse zu bewerten. Hier geht es um Formen, Farben und Rhythmus, aber auch um Handwerk, Praxistauglichkeit und Geschmack. Diese Art von Bewertung ist einfacher und um einiges lustvoller: Daumen runter oder Daumen hoch und Adjektive.

Kommunikation braucht Inhalt mit Form. Beides gut miteinander verknüpfen zu können wird immer bedeutender: Die Inhalte werden komplexer und brauchen daher eine schnell erkennbare Struktur, um überhaupt wahrgenommen zu werden. Ein Inhalt, der nicht zugänglich ist, wird nicht entschlüsselt, sondern schlicht übersehen. Der nächste Inhalt steht schon daneben und ist schneller erfassbar. Ein weiterer Grund ist biologischer Natur: Der Mensch nimmt mehr als 80 % seiner Umwelt visuell wahr. Unser Sehsinn ist nicht der beste unter der Sonne, aber für uns mit Abstand der wichtigste. Designer können Inhalte sichtbar machen.

Inhalt und Form alleine sind noch keine Kommunikation.

Es fehlen Geschichte und Assoziation. Jede Form, die ich auswähle, ruft unmittelbar eine Assoziation hervor, manchmal bei jedem Menschen eine andere und in jedem Jahrzehnt eine neue. Kenne ich die Assoziationen zu einer Form, kann ich diese gezielt einsetzen, um meine Botschaft zu unterstützen. Ein simples Rechteck mit gerundeten Ecken ist nicht nur praktisch in der Handhabung, es erinnert vielleicht auch an ein Zugfenster. Diejenige Form zu finden, die am besten in den Assoziationskanon aller Beteiligten und zur Geschichte des Unternehmens passt, ist ureigenste Aufgabe und Kompetenz der Designer. Sie gehen sogar noch weiter. Wenn Sie keine Form finden können, entwerfen Sie einfach eine neue.

Strategie und Konzept sind übrigens auch rechtlich und steuerlich schwer zu greifen. Das Konzept ist oft eine gewerbliche Leistung – Entwürfe hingegen werden als künstlerische Leistung eingestuft und unterliegen damit meist dem Urheberrecht. Beide Leistungen kommen aber von einer Person. Der Designer wandert also permanent zwischen Gewerbe und Kunst und verknüpft zwei unterschiedliche gesellschaftliche Bereiche.

Designer gibt es seit knapp 100 Jahren und von Anfang an haben sie mit ihrer Rolle gerungen. Ich vermute, dieses Ringen ist Bestandteil des Berufs und macht erst einen guten Designer aus. Als Wanderer zwischen den Welten ist er zwar nirgends zu Hause, aber er lernt die ganze Welt kennen.

Foto: André Sobott

von Christian Büning, Präsident des BDG

zuerst erschienen in »Kunst und Kommerz – Dossier Kultur- und Kreativwirtschaft«
Hrsg. von Olaf Zimmermann und Theo Geißler

Foto: André Sobott

Designer sind erfolgreich – wenn die Grundlage stimmt Honorar- und Gehaltsreport 2014 veröffentlicht

Design ist das Öl im Motor von Wirtschaft und Gesellschaft. Designerinnen und Designer sind nicht nur gefragt, sondern auch insgesamt erfolgreich: 2014 erzielten allein die deutschen Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Umfrage Gehälter von insgesamt 50 Mio. Euro und Einnahmen in Höhe von rund 55 Mio. Euro. Die Summe beruht auf den Aussagen von knapp 2.700 Kolleginnen und Kollegen, die Deutschland als ihren Wohnort angegeben hatten. Insgesamt erteilten gut 4.280 Designerinnen und Designer aus Deutschland und Österreich Ende letzten Jahres bei der Online-Umfrage zum Honorar- und Gehaltsreport Auskunft zu ihren Lebens- und Arbeitsbedingungen.

Designer sind eine Wirtschaftsmacht! Wir gehen davon aus, dass wir etwa ein bis zwei Prozent aller deutschen Designer erreicht haben. Damit sprechen wir im Bereich Industrie- und Kommunikationsdesign von einer Wirtschaftskraft von mindestens 5 bis 11 Mrd. Euro pro Jahr.

Allein die Teilnehmer des Reports erwirtschaften über 100 Millionen Euro Umsatz

Designer können sehr viel Geld verdienen, gehören aber dennoch in der Regel nicht zu den Spitzenverdienern. Das zeigen die Ergebnisse des Reports deutlich: Das mittlere Einkommen der Angestellten liegt danach bei 2.800 Euro brutto monatlich – das liegt um einiges unter dem Durchschnittsgehalt deutscher Arbeitnehmer in Höhe von 3.527 Euro brutto, das die Bundesregierung für 2014 ermittelt hat. Zwar erhalten drei Prozent der Teilnehmer mehr als 5.700 Euro Gehalt, mehr als jeder Fünfte verdient allerdings weniger als 2.100 Euro im Monat.

Die Jahresnettoeinnahmen der Selbständigen betragen im Mittel 46.300 Euro. 8,1 Prozent nehmen mehr als 150.000 Euro ein, bei einem Drittel der Teilnehmer liegen die Einnahmen in 2014 bei weniger als 20.000 Euro. Ein Betrag, von dem noch Betriebsausgaben, Steuern und Versicherungen abzuziehen sind. Vor diesem Hintergrund verwundert es nicht, dass knapp die Hälfte der Teilnehmer angibt, sich nicht um eine Vorsorge kümmern zu können.

Industriedesigner sind im Schnitt etwas erfolgreicher als ihre Kollegen aus dem Kommunikationsdesign. Die Österreichischen Designerinnen und Designer schnitten insgesamt etwas schlechter ab. Das führen wir darauf zurück, dass die Teilnehmer aus unserem Nachbarland im Durchschnitt jünger waren.

Wirtschaftlicher Erfolg hängt in entscheidender Weise von der Erfahrung und der Qualifikation ab. Das zeigen die Queranalysen, die erstmalig einen detaillierten Blick auf die Beteiligten der Designbranche erlauben. Mit jedem Jahr Berufserfahrung mehr steigen Gehalt und Honorar deutlich. Komplexer ist die Situation in Bezug auf die Qualifikation. Für Industriedesigner und für angestellte Kommunikationsdesigner gilt: Je qualifizierter der Abschluss desto höher Einkommen und Einnahmen. Bei den selbständigen Kommunikationsdesignern hingegen kann man beobachten, dass die Teilnehmer mit einem Realschulabschluss und einer Ausbildung häufig zu den besser Verdienenden zählen. Möglicherweise erwirbt diese Gruppe durch ihre Ausbildung mehr unternehmerische und organisatorische Kompetenzen, die für den Erfolg als Selbständiger von Bedeutung sind, als ihre akademischen Kollegen es tun.

Daraus lässt sich ableiten, dass diese Unternehmerqualitäten nicht nur fester Bestandteil der akademischen Ausbildung von Designern sein sollten, sondern deren Pflege fest im Alltag der Designer etabliert sein muss. Um die Potenziale der Designer langfristig nutzen zu können, brauchen die Designer nicht nur profundes Wissen, sondern eine adäquate Haltung und ein belastbares Netzwerk. Noch wichtiger für den nachhaltigen Erfolg der Designer ist aber ein Markt, der seriöse Kalkulationen zulässt und Entwurfsleistungen fair honoriert. Der Report zeigt sehr deutlich, dass der Designmarkt für ein Viertel der Designer diese Fairness nicht hergibt.

Design ist geschäftsentscheidend. Designer brauchen Fairness!

Der Honorar- und Gehaltsreport wurde gemeinsam vom BDG Berufsverband der Deutschen Kommunikationsdesigner e.V., dem VDID Verband Deutscher Industrie Designer e.V. und dem österreichischen Verband designaustria erstellt. Die 140-seitige Dokumentation der Online-Umfrage zu diversen Aspekten der Arbeitsbedingungen von selbständigen und angestellten Kommunikationsdesignern gibt es hier als PDF:
Honorar- & Gehaltsreport 2014 herunterladen (PDF, 3 MB)

Druckexemplare können in den Geschäftsstellen des BDG unter info@bdg-designer.de und des VDID unter mail@vdid.de abgerufen werden. Für Journalisten sowie Mitglieder des BDG und VDID ist die gedruckte Dokumentation kostenfrei. Allen anderen senden wir sie gerne gegen eine Schutzgebühr von 10,00 Euro versandkostenfrei zu.

 

 

»Designer sind die Erklärer – sie erklären die Welt« BDG-Podium zur Zukunft des Designs auf Vimeo

Die Aussichten für Designer sind gut. Je schneller sich die Verhältnisse ändern, je komplizierter die Welt wird, desto wichtiger wird ihre einzigartige Kompetenz: Designer können visualisieren, was sie denken. Damit steht ihnen ein herausragendes Werkzeug zur Verfügung, um Entwicklungen zu fassen und zu erklären. Das zumindest war eine der hoffnungsfrohen Erkenntnisse im Gespräch zwischen Prof. Gesche Joost und BDG-Designer Prof. Erik Spiekermann, das auf Einladung des BDG Mitte April in Berlin stattfand.

»The Times They Are a-Changin‘ – again« – mehr als 90 Minuten lieferten sich die Internetbotschafterin der Bundesregierung und der renommierte Typograf und Gestalter eine überaus lebhafte Diskussion über die Zukunft des Kommunikationsdesigns. Mit dem Verweis auf die Diskussionen um das Wahlkampf-Logo von Hillary Clinton hatte Moderator Boris Kochan (ebenfalls BDG) die Veranstaltung im voll besetzten Berliner orangelab eröffnet. Die Diskussionen um dieses Logo weit über Fachkreise hinaus zeigen, dass Design auch für breite Bevölkerungsschichten längst zum Thema geworden ist. Der Bedarf an Wortbildmarken wächst unaufhörlich. Gleichzeitig ist jeder davon überzeugt, selbst ein bisschen Designer zu sein, da die entsprechende Software mehr oder weniger zur allgemeinen Verfügung steht.

Professionelles Design ist aber weit mehr als die gekonnte Nutzung von Software:
Designer haben eine besondere Fähigkeit zu sehen, was gestaltet werden kann und muss.

Design ist auch eine Art von Remix-Kultur. Häufig wird lediglich eine Kleinigkeit an Vorhandenes hinzugefügt oder es wird Bestehendes in neue Kontexte gestellt. So verstanden wird der Designer zum Fragesteller, zu jemandem, der Vorhandenes auflöst und neu zusammenfügt.

Die Arbeitsweise von Designern ist erfolgreich. Nicht umsonst wird Design Thinking längst in vielen anderen Bereichen eingesetzt. Andererseits ist die Arbeitsweise der Designer aber auch durch neue technische Möglichkeiten bestimmt. So werden nach Ansicht von Gesche Joost zukünftig mit Hilfe von Open-Source-Werkzeugen die partizipatorischen Prozesse zunehmen, bei denen die Auftraggeber in den Gestaltungsprozess eingebunden sind, aber auch Designer mit verschiedenen anderen Disziplinen gemeinsam an einem Projekt arbeiten.

Die Designer sind gut aufgestellt nach übereinstimmender Ansicht von Erik Spiekermann und Gesche Joost. Designer können gedankliche Prozesse visualisieren. Sie können Denken und Gestaltung miteinander verbinden. Das zeichnet sie aus: »Wir sind die Erklärer«, sagte Erik Spiekermann gegen Ende der Diskussion, »wir erklären die Welt.«

Einen 8-minütigen Zusammenschnitt der Veranstaltung sowie den Mitschnitt der gesamten Diskussion (1:35 h) finden Sie unter vimeo.com/bdgdesigner

Musikvideos immer, aber bloß keine Faxformulare! Mario Gorniok-Lindenstruth ist neuer Referent für Motion Design

Für die Twitterfreunde: Was sind deine drei unverzichtbaren Bestandteile eines gelungenen Clips?
Eine gute Story, eine gelungene Überraschung und eine wichtige Erkenntnis am Ende

Womit kann man einen Motion Designer in den Wahnsinn treiben?
Zu wenig Rechenpower

Welches sind Deine drei besten Lieblingsclips aller Zeiten?
Ich bin mit Musikfernsehen und Musikvideos groß geworden und mein erstes richtiges Motion Design Projekt war ebenfalls ein Musikvideo. Dafür bin ich also schwer zu begeistern. Das Genre schafft für mich einen optimalen Brückenschlag zwischen Kunst und Kommerz. Hier drei meiner Lieblingsclips:
Röyksopp – Remind me (by Ludovic Houplan & Hervé de Crécy)
Chemical Brothers – Star Guitar (by Michel Gondry)
Hermanos Inglesos – Wanderland (by Krystof Luyckx)

Was macht einen guten Motion Designer aus?
Ein gutes Gefühl für Gestaltung & Animation, Detailliebe und Offenheit für neue Techniken

Ein Traumprojekt, das Dir bislang noch keiner finanzieren wollte.
Musikvideos, Musikvideos, Musikvideos

Gibt es eigentlich irgendetwas, das Motion Designer nicht können?
Ein Faxformular gestalten (da müssten wir erstmal wieder die DIN Norm raussuchen)


Mario Gorniok-Lindenstruth, Referent für Motion Design im BDG

Studierter Dipl. Des. in Kommunikationsdesign, und gerade im Abschluss seines zweiten, postgradualem Masterstudiums (Leadership in Digitaler Kommunikation) an der UdK Berlin. Agenturerfahrung als Art Director in der Digital- und Werbebranche, seit über 3 Jahren selbstständiger Motion Designer. Vielfältig interessiert an Gestaltung, Bewegtbild und analogem, sowie digitalem Leben. Seit einigen Jahren Lehrbeauftragter für Motion Graphic Design an verschiedenen Hochschulen, und seit kurzem auch als freier Coach in diesem Bereich. Nicht zuletzt auch Familienvater und Ehemann.

Mario Gorniok-Lindenstruth»Ich freue mich, zusammen mit dem BDG, das Thema Motion Design einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich machen zu können. Aber auch unter Designer-Kollegen die Relevanz einer Organisierung, wie der BDG Mitgliedschaft, zu kultivieren.«
Foto: Kristian Barthen