Geschichte des BDG

Der Berufsverband der deutschen Kommunikationsdesigner (BDG) wurde am 3. Mai 1919 unter anderem von Max Hertwig, Jupp Wiertz und Hans Meyer als Bund der Deutschen Gebrauchsgraphiker gegründet und ist damit der erste deutsche Berufsverband für diese Berufsgruppe. 1968 wurde der BDG in Bund Deutscher Grafik-Designer umbenannt, um die sich ändernde Berufsbezeichnung seiner Mitglieder nebst der Änderung des Berufsbildes nachzuvollziehen. 2009 änderte der BDG seinen Namen in Berufsverband der deutschen Kommunikationsdesigner.

Zweck des Berufsverbandes ist die Wahrung und Förderung der berufsständischen Belange und Interessen aller qualifiziert ausgebildeten und professionell tätigen Grafik- und Kommunikationsdesigner in Deutschland. Die Bundesgeschäftsstelle befindet sich in Berlin, darüber hinaus ist der Verband bundesweit präsent.

Wir begleiten und formen den Designberuf seit fast 100 Jahren

Wie kaum ein anderer Beruf spiegelt die Tätigkeit des Designers den rasanten technologischen Wandel in der Kommunikationstechnik wieder. Jede neue Technik bringt neue Formensprachen mit sich, für die neue Lösungen gedacht werden muss. Dieser Wandel in der Technik brachte auch einen permanenten Wandel des Berufs mit sich, so dass der heutige Kommunikationsdesigner Leistungen anbietet, die noch vor einer Generation von mehr als sieben Einzelgewerken erbracht wurden.

Der BDG hat diesen permanenten Wandel seit 1919 begleitet, indem er den Akteuren eine Platform bietet, diesen Wandel zu bewerten und nutzbar zu machen. Der Bedarf an grafischer Gestaltung ist in diesem Zeitraum exponentiell gestiegen, was dazu führt, dass immer mehr Menschen als Designer arbeiten. Der BDG hat diese Entwicklung stets begleitet. Aus dem überschaubaren kleinen Verein von Gebrauchsgraphikern, zu dem der Zugang nur über Bürgen möglich war, wurde der qualifizierte Berufsverband von heute, der Disziplinen von klassischem Grafik-Design über Motion Design bis zu Nutzeroberflächen vereint, der jedem Designer eine Heimat bietet, der seine Qualifikation entweder durch eine entsprechenden Abschluss oder Arbeitsproben nachweist.

Der BDG vermisst regelmäßig die Lebensumstände der Designer in den Honorar- und Gehaltsreports, die die größte Datenbasis dieser Art darstellen.

Die Präsidenten des BDG seit der Gründung

1919 – 1924: Oskar Werner Hermann Hadank
1924 – 1925: Fritz Helmuth Ehmcke
1925 – 1930: Paul Winkler Leers
1930 – 1933: Oskar Werner Hermann Hadank
1933 – 1945: Paul Pfund
1948 – 1965: Eberhard Hölscher
1965 – 1967: Harald Gutschow
1967 – 1969: Roland Stigulinszky
1969 – 1973: Harald Gutschow
1973 – 1981: Rainer Schmidt
1981 – 1983: Uwe Horstmann
1983 – 1985: Wolfgang Baum
1985 – 1986: Klaus Kuhn
1986 – 1991: Wolfgang Baum
1991 – 1992: Klaus W. Karsten
1992 – 1993: Harald Gutschow
1993 – 1993: Heinrich Brandt
1993 – 1996: Christoph Laeis
1996 – 1998: Robert Horstmann
1998 – 2000: Martin Curilla
2000 – 2004: Jack Eichert
2004 – 2006: Arne Leichert
2006 – 2011: Henning Krause
2011 – 2015: Christian Büning
seit 2015: Claudia Siebenweiber