Leipzig: Typotage 2016


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Über das »Neue« in Schriftgestaltung und Typografie
Nichts ist so beständig wie der Wandel: was für gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Entwicklungen gilt, findet auch in der Schriftgestaltung und Typografie statt. Die letzten Jahrzehnte beweisen, dass technischer Fortschritt und Innovationen diesen Wandel um ein Vielfaches beschleunigen. Aber auch im Rückblick lassen sich zahlreiche Brüche und Veränderungen im Umgang mit Schrift festmachen.

Das jeweils »Neue« in einem zeitlichen Kontext ist Thema der 22. Leipziger Typotage. Dabei ist der Blick zurück unerlässlich, jedoch stehen Gegenwart und Zukunft im Vordergrund. Die Konferenz geht dabei den Fragen nach Stellenwert und aktuellen Herausforderungen schriftgestalterischer Arbeit sowie dem professionellen Umgang mit Schrift in neuen Medien nach. Es sprechen u.a. Anna Fahrmaier und Michael Hochleitner (Wien, A), Jost Hochuli (St. Gallen, CH), Atilla Korap (Bad Homburg), Andrej Krátky (Bratislava, SK), Julia Meer (Berlin), Andrea Nienhaus (Berlin) und Ulrich Johannes Schneider (Leipzig).

Den Auftakt der Leipziger Typotage bildet am Vorabend, Freitag, 22. April, 19 Uhr, die Eröffnung der Ausstellung »Von Hand geschriebene Briefe« (Museum für Druckkunst Leipzig, 24. April bis 3. Juli 2016). Die vom Schweizer Typografen Jost Hochuli kuratierte Ausstellung zeigt handgeschriebene Briefe, die nicht wegen ihres Inhalts, sondern wegen ihrer Schrift gezeigt werden. Darunter befinden sich Briefwechsel von internationalen Grafikern, Schriftgestaltern und Verlegern, deren Handschriften von der Schriftreform des Engländers Alfred Fairbank inspiriert waren.

 

Siehe auch: http://www.typotage.de